Kategorie: Allgemein

Interview: Mit Edelmetallen kann der Mittelstand sein Eigenkapital sichern

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Interview mit dem Edelmetallhändler und Investmentmanager Ronny Wagner von Noble Metal Factory

Frage: Herr Ronny Wagner, Sie raten Mittelständlern einen Teil Ihres Eigenkapitals in Edelmetalle anzulegen. Das verwundert angesichts der jüngsten Kurstürze bei Gold, Silber und Co.

Ronny Wagner: Die Eigenkapitalquote des Mittelstandes hat sich von 2004 mit knapp 7 Prozent auf jetzt fast 20 Prozent erhöht und der Mittelstand hat sich damit erfolgreich gegen die Finanz- und Währungskrise gestemmt. Dennoch verfügt ein Viertel der Mittelständischen Unternehmen über gar kein Eigenkapital. Und das Finanzierungsumfeld des Mittelstands wird immer schwieriger. Veränderte Markttrends und neue Regulierungsvorschriften für Banken setzen den Mittelstand unter Druck und der gewohnten Kreditfinanzierung engere Grenzen. Das Verhältnis von Eigenkapital zu Verbindlichkeiten und Vermögenswerten bestimmen immer stärker die Basis für Sicherheit, Unabhängigkeit und Haftung und damit den Aktionsradius und die Anpassungsfähigkeit der Unternehmen. Als Schutz vor Währungskrisen und Inflation empfehle ich, einen bestimmten Teil des Eigenkapitals in Edelmetallen anzulegen. Man kann sie nicht vervielfältigen, nicht künstlich herstellen, nicht neu erschaffen. Sie sind ein wirksamer Schutz vor Krisen und Inflation.

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Rücknahmepreis per 31.01.2013: 74,03 Euro

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Rückkehr zur D-Mark? Experten warnen vor Kollaps

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Einer neuen Emnid-Umfrage im Auftrag von „Bild am Sonntag“ zufolge sind 51 Prozent der Bundesbürger davon überzeugt, dass eine nationale Währung für Deutschland besser wäre als der Euro. Nur 29 Prozent der Befragten meinen, dass es Deutschland ohne den Euro schlechter gehen würde. Jetzt mahnen Experten zur Vorsicht. Mehr dazu im Beitrag.

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Größter norwegischer Pensionsfonds steigt aus Euro-Staatsanleihen aus

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Eine für den Bondmarkt der Eurozone weitreichende Entscheidung hat der größte norwegische Pensionsfonds getroffen: Die Norweger reduzieren ihre Bestände an irischen und portugiesischen Staatsanleihen. Sie seien besorgt über die Lage in der Eurozone. Viele institutionelle Anleger orientieren sich an den Norwegern.

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Gold-Experte Stöferle: „Gelassen bleiben – Richtung 2.500 Dollar“

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Der Goldpreis ist erneut unter die 200-Tage-Linie bei 1.700 Dollar gefallen. Doch Ronald-Peter Stöferle von der Erste Group ist sehr zuversichtlich für den Goldpreis gestimmt. Seiner Meinung nach haben die Kurse bald das Ende der Korrektur erreicht. Welche Faktoren den Experten so zuversichtlich für den Goldpreis stimmen – das erfahren Sie im ersten Teil unseres Interviews mit dem Goldexperten.

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Rücksetzer beim Goldpreis zum Einstieg nutzen

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Der Goldpreis ins Stocken geraten und konsolidiert derzeit auf einem relativ hohem Niveau. „Es ist nur natürlich, dass sich die vorherige spekulative Überhitzung etwas abbaut“, erklärt Eugen Weinberg von der Commerzbank. Der Rohstoffanalyst rechnet damit, dass der Preis noch weiter fallen könnte bis zum Sommer. Vom langfristig positiven Trend für den Goldpreis ist Weinberg aber überzeugt.

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Griechenland – Plötzlich Euroland

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Als Griechenland – nach einer anfänglichen Ablehnung – der Zutritt zum Euroraum gewährt wurde, wunderten sich viele Ökonomen. Denn der Euro, so hatten es sich vor allem die Deutschen gewünscht, sollte den teilnehmenden Volkswirtschaften Stabilität und Wachstum bringen – und auch abverlangen. Dafür durfte das Haushaltsdefizit bei nicht mehr als 3 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) liegen. Die Staatsverschuldung Grie- chenlands betrug 1990 74% des BIP, das Haushaltsdefizit lag bei 15%. Die Wirtschaft des Landes war fast ausschließlich durch Staatsausgaben angekurbelt worden. Exportfähige Produkte und Dienstleistungen gab es kaum. Zwischen 1999 und 2001 gelang es den Griechen dann auf geradezu märchenhafte Weise, die Stabilitäts- und Wachstumskriterien zu erfüllen, dank der eifrigen Mithilfe von Goldman Sachs. Quasi über Nacht sank das Haushaltsdefizit auf 1% vom BIP. Die Staatsverschuldung stieg nur noch moderat. Selbst die Inflationsrate konnte sich mit unter 5% sehen lassen. Als Euroland kam man zu zinsgünstigen Krediten. Die Nachfrage nach Staatsanleihen stieg rasant.

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Prof. Dr. Wittmann: Finanz-Tsunami kommt – jetzt mit Gold absichern

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Von wegen die Krise ist überstanden! Laut Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Walter Wittmann steht uns das Schlimmste noch bevor: „Wenn der Kondratieff-Zyklus der Maßstab ist für die Zukunft, dann beginnt die Krise erst ab diesem Jahr und dauert in die 20er Jahre hinein“, so Prof. Wittmann. „Dieses Jahr ist das entscheidende Jahr.“ Wie sich Anleger am besten für das Worst-Case-Szenario rüsten, erfahren Sie im Interview.

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Ein spannendes Jahrzehnt für Rohstoffe

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Wie das auch in dieser Woche knapp der Fall ist, gab es im Rohstoffbereich jüngst mehr Verlierer als Gewinner.

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Jetzt spricht wieder viel für Gold und Silber

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Bei Gold und Silber tut sich was. Ihre Preise haben eine wahre Hängepartie hinter sich. Oder bezogen auf die Gemütsverfassung der Anleger, die in beiden Edelmetallen und in den Aktien der Branche engagiert sind: Ihre Nerven wurden arg strapaziert. Das kann zwar noch ein Weilchen so weiter gehen, aber eher im positiven Sinn, denn der größte Teil der Hängepartie und der Strapazen ist vorbei.

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