Goldpreis erreicht Rekordhoch

Share

Die Schuldenkrise in den USA und Europa hat den Goldpreis zum historischen Hoch getrieben. Eine Feinunze kostet nun 1600 US-Dollar.

So teuer war es noch nie: Am Montag stieg der Goldpreis pro Feinunze in New York über die Marke von 1600 US-Dollar (1138 Euro). Der Höhenflug des Edelmetalls soll den Branchenkennern zufolge auf die Verschärfung der Schuldenkrise in den USA sowie Europa zurückzuführen sein.

Wenn man die aktuellen Ereignisse ins Visier nimmt, dann wird einem der Grund für den sprunghaften Goldpreis klar. Am vergangenen Freitag wurde von der US-Ratingagentur Moody’s veröffentlicht, dass das Rating für die USA aktuell mindestens drei bis vier Stufen zu gut sei. Obwohl nur acht europäische Banken von den 90 in der vergangenen Woche bei dem Drucktest durchgefallen sind, verzweifeln die Branchenkenner immer noch, ob die Krise wirklich abgemildert worden ist. „Die Kreditwürdigkeit von Portugal wurde heruntergestuft. Die Schuldenkrise in Italien verschärft sich kontinuierlich. Die Arbeitslosigkeitsquote in den USA liegt weiter über dem erwarteten Niveau. Auf das Anheben der Schuldengrenze, die eigentlich bereits erreicht wurde, einigen sich unter anderem Demokraten und Republikaner noch nicht. Solche Faktoren drängen die Investoren zum sicheren Hafen, dem Edelmetall.

Abgesehen von den makroökonomischen Elementen wird die Preiserhöhung gleichzeitig vom Markt unterstützt. Obwohl der Goldpreis momentan bereits auf einem hohen Niveau bleibt, sind viele Marktteilnehmer sicher, dass der Kurs weiter steigen wird. Bis 2014 soll jede Feinunze Gold über 2000 US-Dollar kosten. Bis 2020 sei es sogar möglich, dass der Preis des Edelmetalls bei 5000 Dollar liege. Aktuell gibt es zu viele Risiken, zu viele Schulden und zu viel Fremdkapitalfinanzierung an den Finanzmärkten. Normalerweise sollte man meinen, 2008 wäre den weltweiten Finanzbehörden eine eindringliche Warnung gewesen, doch nichts dergleichen. Im Endeffekt wurde seit 2008 so gut wie nichts unternommen, um die Probleme zu lösen. Die Finanzmeldungen werden Tag für Tag immer schlimmer. Das Finanzsystem kann schlichtweg nicht mehr aufrechterhalten werden. Es ist am Ende. Die Realität ist, dass sich all die Finanzblasen nicht auf immer und ewig weiter aufblähen lassen. Am Ende kommt es zwangsläufig dazu, dass sie platzen.

In den nächsten Wochen sollten Sie die Kurse der Bankenaktien und die Renditen für die europäischen Staatsanleihen auf alle Fälle ganz genau im Auge behalten. Hoffentlich stabilisiert sich die Lage wieder. Hoffentlich steht uns in nächster Zeit keine Welle von Finanzzusammenbrüchen bevor. Hoffentlich steht das gesamte Weltfinanzsystem nicht kurz vor einem bedeutenden Crash. Doch für den Fall der Fälle dürfte es besser sein, wenn man sich entsprechend darauf vorbereitet.

Die Entwicklung unserer soliden Edelmetallfonds verläuft weiterhin positiv. Die Preise für Gold, Silber und Platin haben innerhalb der letzten 6 Monate zugelegt. Silber und Platin haben im Gegensatz zu Gold in den letzten drei Monaten etwas an Boden verloren. Dies spiegelt sich natürlich auch in der Performance unserer Fonds wieder:

VSG GmbH & Co. KG                                            +93,0 % (seit Auflegung 01/2006) entspricht durchschnittlich +16,9 % p.a.

VSG II GmbH & Co. KG                                        +73,9 % (seit Auflegung 09/2007) entspricht durchschnittlich +19,3 % p.a.

VSG III GmbH & Co. KG                                       +87,3 % (seit Auflegung 08/2009) entspricht durchschnittlich +45,6 % p.a.

GSP Edelmetalle GmbH & Co. KG                         +84,8 % (seit Auflegung 04/2009) entspricht durchschnittlich +37,7 % p.a.

Einkaufsgemeinschaft Silberkontor GbR      +42,2 % (seit Auflegung 10/2010)

Da unsere Fonds vollständig durch Edelmetalle physisch hinterlegt sind, basieren die Rücknahmepreise auf der Entwicklung der Preise für Gold, Silber und Platin. Unser monetärer Drittelmix von Gold, Silber und Platin in Kombination mit dem Einkauf zu Kilokonditionen und dem monatlichen Rebalancing verbunden mit der Lagerung in einem deutschen Hochsicherheitstresor beweisen unsere momentane Einzigartigkeit am Markt für physische Edelmetallanlagen.

Ab dem 15.07.2011 haben wir unseren neuen Blog http://www.silberkontor.info für Sie freigeschaltet. Hier finden Sie aktuelle Informationen, Diskussionen, Filme, Beiträge rund um die aktuelle Finanzkrise, die Aussichten von Silber und die Möglichkeit für sich und Ihre Mandanten unserer Einkaufsgemeinschaft für Silber beizutreten. Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Einkauf zu Kilokonditionen, Verwahrung in einem deutschen Hochsicherheitstresor, Rücknahme des Silbers zu London Fixing und geringe Einstiegsgrößen. So ist es jedem Anleger möglich, bereits ab 250 Euro einmalig oder 25 Euro monatlich in physisches Silber zu Kilokonditionen zu investieren. Auch besteht ein physischer Auslieferungsanspruch. Für Anleger, die auch etwas Silber oder Gold bei sich zu Hause haben wollen, haben wir eine Möglichkeit geschaffen. Bitte schauen Sie sich auf unserem Blog die Informationen zum Thema „CombiBars“ an.

Die Anlageempfehlung für Ihre Mandanten könnte aktuell lauten: Monetärer Drittelmix in die drei bekanntesten Edelmetallen Gold, Silber und Platin mit Schwerpunkt Silber. Die praktische Umsetzung:  Basisinvestment VSG III bzw. GSP, ergänzt durch eine zusätzliche Investition in die Einkaufsgemeinschaft für Silber abgerundet durch einige CombiBars aus Silber bzw. Gold. Das ist die optimale Kombination aus bestmöglichen Einkaufspreisen und kleinstmöglicher Stückelung.

Zum Abschluss meiner Ausführungen möchte ich Ihnen noch ein Zitat von Warren Buffet mit auf den Weg geben, dass ich in letzter Zeit öfter bei meinen Beratungsgesprächen eingesetzt habe: „Risiko entsteht dann, wenn Anleger nicht wissen was sie tun.“

Über den Autor

Website: http://www.silberkontor.info

Noch unkommentiertKommentieren

Kommentieren